Ziel der Kündigungsbegründung

Die Kündigungsbegründung

  • soll die gekündigte Partei in die Lage versetzen, allenfalls von den Möglichkeiten des Kündigungsschutzes Gebrauch zu machen.
  • braucht nicht im Kündigungsschreiben enthalten zu sein
  • kann auf Verlangen nachgeliefert werden.

Tipps für Arbeitgeber:

  1. Es empfiehlt sich eher sachliche Worte zu finden.
  2. Bleiben Sie bei der Begründung konsequent und ehrlich: Machen Sie nicht zur Existenzsicherung des Mitarbeiters unwahre Angaben wie Kündigung aus betrieblichen oder wirtschaftlichen Gründen, obwohl Sie ihn wegen seines Verhaltens und/oder seinen schlechten Leistungen entlassen haben! Er zahlt es Ihnen mit der Einlage des gleichzeitig veranlassten Stelleninserates bei Arbeitsgericht heim und versucht daraus Kapital zu schlagen!

Hinweis an Arbeitnehmer:

Rechtliches Interesse an der Begründung der Kündigung

Von praktischem Wert ist eine schriftliche Begründung bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist bzw. zur allfälligen Prozessvorbereitung nach einer fristlosen Entlassung. – Nach Ablauf der Fristen von OR 336b und Geltendmachung der missbräuchlichen Kündigung, besteht kein Rechtsschutzinteresse für eine schriftliche Klagebegründung mehr.

Vgl. AGer, AN060245 vom 18.04.2008

Für jeden Fall den passenden Anwalt

Mit GetYourLawyer, dem Anwaltsnetzwerk, finden Sie passende und vertrauenswürdige Anwältinnen und Anwälte aus Ihrer Region. Das GetYourLawyer Team als Partner von LawMedia wird für Sie eine sorgfältige Auswahl treffen.

GetYourLawyer – so funktionierts